Joachim Ringelnatz

 
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Joachim                        Ringelnatz                                                   - Ein jeder lebt's, 1913. [N3]
Joachim Ringelnatz
"Ein jeder lebt's, 1913. [N3] "
140 €
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Joachim                        Ringelnatz                                                   - Kuttel Daddeldu, 1945. [44]
Joachim Ringelnatz
"Kuttel Daddeldu, 1945. [44] "
140 €
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Giovanni Battista              Piranesi                                                     - Dimostrazione dell' Emissario del' Lago Albano
Giovanni Battista Piranesi
"Dimostrazione dell' Emissario del' Lago Albano "
830 €
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Albert                         Meyering                                                     - 6 Blätter: Klassische Landschaften im Querformat
Albert Meyering
"6 Blätter: Klassische Landschaften im Querformat "
830 €
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Hanns                          Lautensack                                                   - Bildnis Georg Roggenbach
Hanns Lautensack
"Bildnis Georg Roggenbach "
700 €
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Jan van de                     Velde II                                                     - 4 Blätter: Die Geschichte des Tobias
Jan van de Velde II
"4 Blätter: Die Geschichte des Tobias "
700 €
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Angelika                       Kauffmann                                                    - Nach - 2 Blätter: Papirius Praetextus wird von seiner Mutter aufgefordert, ihr die Geheimnisse des Senats zu entdecken. Orpheus und Eurydike
Angelika Kauffmann
"Nach - 2 Blätter: Papirius Praetextus wird von seiner Mutter aufgefordert, ihr die Geheimnisse des Senats zu entdecken. Orpheus und Eurydike "
700 €
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Jean-Baptiste                  Greuze                                                       - Nach - 4 Blätter: Figürliche Darstellungen
Jean-Baptiste Greuze
"Nach - 4 Blätter: Figürliche Darstellungen "
620 €
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Joachim Ringelnatz

Wurzen/Sachsen 1883
- Berlin 1934


Am 7. August 1883 wird Joachim Ringelnatz, eigentlich Hans Bötticher, in Wurzen bei Leipzig geboren. Er wird zunächst Schiffsjunge und heuert als Matrose bei der Marine auf Segel- und Dampfschiffen an. Anschließend 1903 beginnt Ringelnatz eine kaufmännische Lehre in Hamburg, die er nach kurzen Unterbrechungen 1905 fortsetzt. Noch im selben Jahr schafft er die ersten Ölgemälde. 1909 tritt Ringelnatz zum ersten Mal bei Kathi Kobus in der Schwabinger Künstlerkneipe "Simplicissimus" auf. Der Künstler wird gewissermaßen zum "Hausdichter" des Lokals, rezitiert dort eigene skurrile Verse und gehört zum Freundeskreis um Carl Georg von Maassen, Erich Mühsam, Frank Wedekind u.a. In der satirischen Zeitschrift "Simplicissimus" wird sein autobiografischer Essay "Viellieber Freund" und verschiedene Gedichte veröffentlicht. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich u.a. als Bibliothekar, Fremdenführer und Schaufensterdekorateur. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldet sich der Künstler freiwillig zur Kriegsmarine; in diversen Zeitschriften werden Ringelnatz' Kriegsnovellen publiziert. 1919 in Berlin, benutzt er fortan das Pseudonym Joachim Ringelnatz. Das folgende Jahr markiert den Beginn der vielen Reisen als Vortragskünstler.die Ringelnatz mehrere Monate im Jahr auf Bühnen von Aachen bis Zürich bringen. Er wird schnell bekannt und seine produktivsten und erfolgreichsten Jahre beginnen. Anfang der 20er Jahre etabliert sich der Künstler in den Berliner Kabarett- und Theaterkreisen; Freundschaften zu Künstlerkollegen und Galeristen wie Renée Sintenis, Karl Hofer, Otto Dix, Alfred Flechtheim und der Familie Nierendorf entwickeln sich. Joachim Ringelnatz widmet sich nun intensiv der Malerei.  Die erste erfolgreiche Ausstellung und Auktion seiner Gemälde findet im Jahr 1923 in der Berliner Galerie Flechtheim statt, es folgen weitere Ausstellungen im In- und Ausland. Im Januar 1925 hält sich Ringelnatz für drei Wochen in Paris auf; begeistert von der französischen Metropole, lernt er dort den Maler Jules Pascin kennen. Im Jahr 1927 spricht Joachim Ringelnatz zum ersten Mal im Berliner Rundfunk. Ende der 20er Jahre tritt er der Künstlervereinigung "Das Junge Rheinland" und der Berliner "Novembergruppe" bei. Endgültig zieht er 1930 nach Berlin, nachdem die politische Situation in München immer unerträglicher wird. Die Nationalsozialisten erteilen dem Künstler 1933 Auftrittsverbot, seine Bücher werden aus öffentlichen Bibliotheken entfernt. Am 17. November Im Jahr 1934 verstirbt der fast völlig mittellose Ringelnatz in Berlin an Tuberkulose.